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Projekt "Lotsen für interkulturelle Begegnungen"

GFZ-Projekt Willkommenskultur „Lotse für interkulturelle Begegnungen“

Der GESELLSCHAFTSFONDS ZUSAMMENLEBEN hat in seinem 5. Ideenwettbewerb „Hannover – mein Zuhause. Was verbirgt sich hinter der Willkommenskultur?” am 12.12.2012 das Projekt „Lotsen für interkulturelle Begegnungen” des Tolstoi Hilfs- und Kulturwerks Hannover e.V. bewilligt.

Zielsetzung des Projektes:
Willkommen sein bedeutet für uns Migranten in erster Linie gleichberechtigte Behandlung und Beachtung unserer Tätigkeit und unserer Angebote. Um willkommen zu sein und sich zuhause fühlen zu können, muss man akzeptiert sein. Von diesem Ziel sind wir in Hannover jedoch meilenweit entfernt. Stattdessen werden Überlegungen angestellt und Versammlungen abgehalten, die zum Ziel haben, Migranten/innen in die deutschen Vereine zu „locken“. Unsere Gegenfrage: warum kommen die Deutschen nicht in die Migrantenvereine? Wir haben auch hochwertige Angebote anzubieten, werden jedoch nicht vom Staat gefördert und halten uns vorwiegend durch ehrenamtliches Engagement über Wasser. Ehrenamtliches Engagement wird jedoch nur dann wahrgenommen, wenn es innerhalb eines deutschen Vereins stattfindet.
Ziel dieses Projektes soll es sein, einige Berührungsängste bei Migranten (in erster Linie den russisch-sprachigen Migranten/innen) und bei den Deutschen zu nehmen. Ferner sollen Vorurteile abgebaut werden und die Qualität der Angebote der anderen Organisation anerkannt werden.

Beschreibung des Projektes:
Ein- bis zwei Mal pro Monat organisieren zwei (weiblich und männlich) „Interkulturelle Lotsen“ eine Kulturelle Begegnung zwischen einem deutschen und einem russischen Verein, bei der Berührungsängste überwunden werden, die Mitglieder der Vereine sich als Menschen kennen lernen und das gegenseitige Angebot erleben.

  • Beispiel 1: die Mitglieder einer deutschen Frauensportgruppe besuchen die Sport-Übungsstunde des Tolstoi-Vereins. Kurz darauf kommen die russischen Frauen in die Übungsstunde des deutschen Vereins.
  • Beispiel 2: Die Mutter-Kind-Gruppe des Tolstoi-Vereins besucht die entsprechende Gruppe in einem deutschen Verein und anschließend findet ein Gegenbesuch statt.
  • Beispiel 3: Mitglieder eines Seniorentreffs des KSD führen eine gemeinsame Veranstaltung mit einer oder mehreren russischen Seniorengruppen durch.

Lesen Sie weiter im Blog: Willkommen-in-Hannover.blogspot.de

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