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23.08.2017
Отчет
  Carmen Rohrssen

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes in Deutschland, besuchte eine Delegation aus Lettland vom 16. bis zum 21. August die Städte Flensburg, Kiel und Hannover, um die Tätigkeiten und das Leben der nationalen Minderheiten kennenzulernen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten des 100-jährigen Jubiläums Lettlands im Jahr 2018 ist ein „Festival der Kulturen“ in Jelgava geplant. In Hannover gibt es schon seit längerem ein ähnliches Festival, das schon zur Tradition geworden ist

Die lettischen Gäste waren sehr interessiert an der Durchführung der Veranstaltung, sowie am Kennenlernen der Beauftragten der russischsprachigen Diaspora.

Auf Empfehlung des Goethe Instituts in Berlin lud der Verein Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. am 20. August die lettische Delegation ein. Dazu gehörten: die stellvertretene Bürgermeisterin Rita Vectirane, die Leiterin für den Bereich Integration und Zivilgesellschaft des Lettischen Kulturministeriums Linda Naudisa und weitere Vertreter des Kulturministeriums und der Organisation für nationale Minderheiten in Lettland. Die Delegation wurde während ihrer Reise von zwei Dolmetschern des Goethe Instituts begleitet.

Die Vorsitzende des Tolstoi-Verein Dr. Tatiana Czepurnyi erzählte den Gästen die Geschichte der Gründung des Verein, sowie über aktuelle Projekte und die Aufgaben des Vereins. Die Gäste stellten auch Fragen zur Finanzierung der Projekte, die Einbeziehung jüngerer Menschen in den Aufgabenbereich der Organisation und zur Teilnahme an städtischen Veranstaltungen.

Das Ziel der Reise war dem Thema „Die Integration von nationalen Minderheiten durch Unterstützung ihrer Kulturarbeit“ näher zu kommen. Im Verlauf des Gesprächs kamen Fragen auf zur Rolle der städtischen und ländlichen Struktur im Bezug auf Aufrechterhaltung der kulturellen Arbeit in Organisationen und Vereinen.

Der ebenfalls zu der Begegnung eingeladenen Geschäftsführer des Vereins MiSO (MigrantinnenSelbstOrganisationen Netzwerk Hannover e.V.) Jan-Egil Gubenis zeigte anhand einer Videopräsentation die Arbeit und Struktur des größten „Netzwerks“ dieser Art in unserer Region.

Jan stammt selbst aus einer Zugewanderten Familie aus Lettland, der, obwohl er weder lettisch, noch russisch spricht, das Interesse an der Heimat seiner Vorfahren nicht verloren hat. Er fährt regelmäßig nach Lettland.

Zum Treffen wurden auch die traditionellen russischen Blinis serviert. Dies verlieh dem Ganzen einen freundschaftlichen Charakter, und jedem Teilnehmer war klar: dass es nicht wichtig ist, welche Sprache gesprochen wird oder welcher Kultur ein Teilnehmer angehört, sondern das wichtigste ist, dass man einander versteht, dann wird man auch selbst besser verstanden!

Carmen Rohrssen

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