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23.10.2017
Am 10. Oktober 2017 führte der Politologe Alexander Rahr ein Seminar im Tolstoi Verein durch
  Катрин Ляйбманн

Am 10. Oktober 2017 führte der Politologe Alexander Rahr ein Seminar im Tolstoi Verein durch, bei welchem er über die politische Situation in der Welt erzählte, sowie über die Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen und eine Vielzahl an Fragen von den Zuhörern beantwortete.

Im Verlauf des letzten Jahres veranstaltete der Tolstoi Verein eine Reihe von Seminaren. Beleuchtet wurden Aspekte aus dem sozialen, kommunalen und politischen Leben aus dem Blickwinkel der russischsprachigen Diaspora. Die Seminare fanden im Rahmen des Projektes „ Politische Bildung für Migranten und Zugewanderte“ statt. Realisiert wurde das Ganze mit Hilfe des Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ).

Wer häufig politische Sendungen auf Russisch oder auf Deutsch schaut, dem ist Alexander Rahr wahrscheinlich bekannt. Denn er ist oft zu Gast in verschiedenen Sendungen und Talk-Shows, in welchen es häufig auch um die deutsch-russischen Beziehungen geht. Der Tolstoi-Verein ist Rahr sehr dankbar, dass er zugestimmt hat, nach Hannover zu kommen und dort das Seminar durchgeführt hat.

Alexander Rahr ist Autor der Biografie von Michael Gorbatschow (1986), sowie einer Biografie von Wladimir Putin („Der Deutsche im Kreml“, 2000). Außerdem ist er Autor der Bücher „Russland gibt Gas“ und „Putin nach Putin. Das kapitalistische Russland auf der Schwelle zur neuen weltlichen Ordnung“ (2008). Bei dem Seminar stellte er seine Bücher vor, auch das letztes Jahr erschienene Buch „Russland-Westen. Wer wen?“

Alexander Rahr und der Vorsitzende der Tolstoi Verein Tatyana Chepurnaya
Alexander Rahr und der Vorsitzende der Tolstoi Verein Tatyana Chepurnaya

Nach dem Vortrag, in welchem Alexander Rahr über besondere Tendenzen der westlichen Politik sprach, beantwortete er auch die Fragen der Teilnehmer des Seminars.

In den letzten Jahren arbeitete Alexander Rahr bei „Gasprom“ als Kontaktberater und natürlich kamen in dieser Hinsicht auch Fragen zu „Westlicher Strom 2“. Viele Fragen betrafen auch Themen, wie Flüchtlinge, die Finanzierung amerikanischer Militärbasen, atomare Bedrohungen, außerdem zu Krim und der Ukraine.

Aber es kamen auch Fragen auf, was Rahr selbst über verschieden Talk-Shows denkt an denen er häufig teilnimmt. „Solche Shows haben nicht immer ein angemessenes Niveau“, bemerkt der Politologe. „Aber es gibt sie nun mal und die Nachfrage nach diesen Shows ist vorhanden…“

Die Teilnehmer waren beeindruckt von dem ausgezeichneten Russisch des Referenten Alexander Rahr, welcher außerhalb der Sowjetunion und Russland aufgewachsen ist und studiert hat. Dank seiner Familie, die zuhause die russische Sprache gepflegt hat, hat er hervorragende russische Sprachkenntnisse erworben.

Im November plant der Tolstoi-Verein ein Seminar, welches dem Thema „ 100 Jahre Oktoberrevolution und ihren Folgen“ gewidmet sein soll.

Weitere Informationen zu Seminaren finden Sie unter
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